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Radieschen pflanzen – Tipps für den Anbau im Garten

Radieschen im Hochbeet
Radieschen im Hochbeet
Quelle: © garten-heimat.de
Mai 10, 2022
Nelly von garten-heimat
Leckere Radieschen pflanzen ist einfach und gelingt sogar Anfängern. Wie Sie dabei vorgehen und worauf Sie achten sollten, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Radieschen pflanzen: Standort und Boden

Radieschen (Raphanus sativus var. sativus), auch Radies genannt, sind bescheidene kleine Gemüse-Gesellen im Nutzgarten, die kaum Ansprüche an ihren Standort stellen.

Sie wachsen an einem sonnigen als auch halbschattigen Standort prächtig.

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Schöne runde Knollen erhalten Sie auf einem humosen, durchlässigen Böden. Aber auch auf lehmiger, schwerer Erde gedeihen sie gut, da sie nicht tief wurzeln.

Bereiten Sie bei schweren Gartenböden das Beet vor der Aussaat vor:

Lockern Sie die Erde auf und entfernen Unkraut. So hat das Gemüse ausreichend Platz zum Wachsen.

Aussäen von Radieschen

Das Beet ist leer und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kribbelt es Sie in den Fingern, mit dem Gärtnern zu beginnen?

Frühe Sorten können Sie bereits Mitte Februar unter einem Folientunnel oder im Gewächshaus ab aussäen. Ein Vorziehen wie bei Auberginen ist nicht notwendig.

Tipp: Möchten Sie kontinuierlich bis Oktober frische Radieschen ernten, säen Sie das Gemüse laufend im Abstand von 14 Tagen nach. Greifen Sie im Sommer auf Sorten zurück, die nicht frühzeitig schossen.

Aussaat im Beet

Ist das Beet vorbereitet – von Unkraut befreit und aufgelockert, können Sie mit der Aussaat beginnen.

Ziehen Sie mit einem Rechen ein Zentimeter tiefe Rillen und säen Sie die Samen aus.

Lassen Sie zwischen den einzelnen Samenkörnern etwa fünf Zentimeter Abstand, damit sich die Knollen beim Wachsen nicht in die Quere kommen.

Der Reihenabstand sollte 15 Zentimeter betragen. Bedecken Sie die Rille mit Erde und gießen Sie das Beet kräftig an. Nach wenigen Tagen keimen die Samen.

Prüfen Sie hin und wieder, ob den heranwachsenden Knollen der Platz ausreicht. Stehen sie zu dicht, müssen Sie die Radieschen vereinzeln.

Experten-Tipp: Wollen Sie mehr Farbe auf dem Teller? Probieren Sie neben den klassischen roten Radieschen gelbe, weiße oder violette Sorten aus.

Aussaat im Hochbeet

Neben der direkten Aussaat im Beet können Sie die gesunden Knollen im Hochbeet ziehen.

Auch hier können Sie mit einer frühen Aussaat ab Februar/März starten. Schützen Sie die Keimlinge bei widriger Witterung mit einer Haube oder einem Vlies.

Mischkultur: Nachbarn für Radieschen

Um eine einseitige Nährstoffbelastung auszugleichen, sollten Sie das Gemüse in Mischkultur pflanzen. Gute Nachbarn sind Bohnen, Möhren, Spinat, Tomaten oder Zucchini.

Radieschen gehören zu den Kreuzblütlern und verstehen sich mit Gemüse der gleichen Familie nicht. Zu den schlechten Nachbarn zählen neben Gurken Rettich, Meerrettich und Kohlrabi.

Radieschen Anbau: die richtige Pflege

Zwar sind Radies pflegeleicht, benötigen allerdings für einen optimalen Wuchs ausreichend Wasser. Da sie nicht tief wurzeln, nehmen sie nur bodennahe Flüssigkeit auf. Steht das Gemüse zu trocken, werden Radieschen holzig.

Auch der Geschmack leidet darunter: Die Knollen schmecken zu scharf. Halten Sie daher den Boden feucht und gießen Sie das Gemüse täglich.

Als Schwachzehrer kommt das Gemüse ohne Dünger oder frischen Kompost aus. Ganz im Gegenteil: Die im Kompost enthaltenen Inhaltsstoffe fördern Krankheiten und locken Schädlinge an.

Knackige Radieschen ernten und lagern 

Je nach Sorte sind die ersten Radieschen nach etwa vier Wochen erntereif. Bei späten Sorten, die erst im Herbst erntereif sind, müssen Sie etwas mehr Geduld aufbringen. Diese sind nach etwa acht Wochen bereit. Warten Sie mit der Ernte nicht zu lange, da die Knollen sonst in die Blüte gehen und nicht mehr genießbar sind. Hier gilt: Je größer die Radieschen, desto holziger werden sie.

Gibt der Garten zu viele Radies her? Entfernen Sie nach dem Pflücken das Laub und wickeln Sie das Knollengemüse in ein feuchtes Tuch. So bleiben sie im Kühlschrank einige Tage frisch.

Wissenswert: Wussten Sie, dass die zarten Blätter ebenfalls essbar sind? Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe und schmecken aufgrund der enthaltenen Senföle angenehm würzig. Radieschen-Blätter lassen sich wie Rote Beete-Laub verarbeiten und verleihen Salat wie Pesto einen aromatischen Geschmack.

Radieschen pflanzen: Krankheiten und Schädlinge

Trotz des Senföl-Glykosids zieht das Gemüse Schädlinge an, die sich über das Laub sowie die Knollen hermachen. Zeigt das Laub kahle Stellen oder Löcher, waren vermutlich Schnecken oder Erdflöhe am Werk. Letztere lassen sich durch eine konstante Bodenfeuchte vertreiben. Auch Kohlfliegen belagern Radieschen gerne. Hier hilft es, ein feinmaschiges Netz anzubringen.

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