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Narzissen pflanzen und pflegen - so klappt’s!

Narzissen im Blumenbeet
Narzissen im Blumenbeet
Quelle: © garten-heimat.de
Mai 2, 2022
Emma von garten-heimat
Narzissen (oder Osterglocken) kommen von der iberischen Halbinsel, mögen die Sonne und stellen keine großen Ansprüche an den Boden. Das macht sie zur perfekten Gartenpflanze für Anfänger. So pflanzen Sie das Amaryllisgewächs richtig!

Standortwahl beachten

Narzissen wachsen sowohl im Blumentopf als auch im Beet. Für die Erde ist normale Garten- oder Blumenerde völlig ausreichend.

Der Boden sollte nicht zu nass oder fest sein. Bei einem lehmigen oder sehr festen Boden, kann eine Drainageschicht aus Sand unter der Zwiebel das Verfaulen der Wurzeln verhindern.

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Sollen die Narzissen in einem Kasten oder einem Kübel gepflanzt werden, dann hat sich Blähton für die Drainage bewährt. Alternativ ist auch Kies möglich zur Verhinderung von Staunässe.

Gut zu wissen: Die Narzisse wird oft auch Osterglöckchen genannt, da sie primär zwischen März und April blüht.

Osterglocke tief genug pflanzen

Die Pflanzlöcher sollten in einem Abstand von 12 bis 15 Zentimeter ausgehoben werden und doppelt so hoch wie die Pflanzenzwiebeln sein, also für gewöhnlich 10 bis 15 Zentimeter.

Sind die Zwiebeln kleiner, dann muss die Lochtiefe angepasst werden.

Der richtige Pflanzzeitpunkt

Optimalerweise werden Narzissen bereits im September gepflanzt. Das Einpflanzen ist bis zum ersten Frost möglich, aber später gepflanzte Exemplare sind anfälliger und wachsen dann im Frühjahr möglicherweise gar nicht. Durch das frühe Einpflanzen wurzeln die Zwiebeln tiefer und überstehen so den Bodenfrost besser. Ein gründliches Angießen nach dem Pflanzen unterstützt das Einwurzeln zusätzlich.

Weitere Pflegetipps für die Narzisse

Ist die Narzisse gepflanzt, gibt es einige Möglichkeiten, das Wachstum und eine längere Lebensdauer der Zwiebeln zu fördern.

Abschneiden der Blätter

Wenn im Mai nach der Blüte die Narzissen verwelken, sollten die Blüten und Blütenschäfte entfernt werden, am besten vor der Ausbildung der Samenkapseln. Die Blätter selbst sollten stehen gelassen werden, bis sie verwelkt sind. So kann die Zwiebel deutlich mehr Nährstoffe sammeln und einlagern.

Lesetipp: Neben Narzissen verwandeln auch Clematis den Garten schon im Frühjahr in ein prächtiges Farbenmeer.

Düngen

Narzissen sind Starkzehrer, was bedeutet, dass das Düngen zwingend nötig ist. Begonnen wird damit am besten, wenn die keimenden Blätter etwa fünf Zentimeter hoch sind. Hierfür eignet sich Kompost. Zur Blüte sollte pausiert werden und erst, wenn die Pflanze verblüht ist, kann ein phosphatreduzierter Dünger zum Einsatz kommen.

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Wächst die Pflanze trotz düngen schlecht und bildet keine Blüte, dann kann das am Alter der Pflanze liegen. Nach dem Vergilben der Blätter muss die Zwiebel ausgegraben und die Tochterzwiebeln gelöst und neu gesetzt werden.

Schädlingsbefall und Krankheiten erkennen

Im Folgenden stellen wir Ihnen verbeitete Krankheiten und Schädlinge von Narzissen vor.

Wichtig: Handeln Sie bei einem Schädlingsbefall so schnell wie möglich!

Narzissenfliege

Ein typischer Schädling ist die Narzissenfliege, die zu den Schwebefliegen zählt. Vom Aussehen ähnelt sie einer pelzigen Wespe und ist etwa einen Zentimeter groß. Sie legt ihre Eier auf den Blättern ab.

Nach dem Schlüpfen graben sich die Larven in die Erde und fressen sich ins Innere der Zwiebel, die durch das Zerfressen zu faulen beginnt. Wirken die Blätter gestaucht und vergilben bereits bei der Blüte, dann kann das ein Hinweis auf einen Befall sein.

Gegen diesen Schädling kann nur bei frühzeitigem Erkennen im Sommer etwas unternommen werden. Die Zwiebeln müssen aus der Erde genommen werden und etwa zwei Stunden in 40-45 Grad warmes Wasser getaucht werden. So sterben die Larven im Zwiebelinneren ab.

Die Zwiebeln müssen gründlich getrocknet und anschließend bis Herbst kühl und dunkel gelagert werden. Danach können sie ganz normal gesetzt werden.

Zwiebelbasalfäule

Bei Narzissen kann die Zwiebelbasalfäule auftreten, die durch einen Pilz namens Fusarium ausgelöst wird. Der Befall äußert sich durch ein frühzeitiges Vergilben der Blätter.

Die erkrankten Zwiebeln müssen schnell entfernt und unbedingt über den Hausmüll, statt den Kompost entsorgt werden.

Da der Pilz bis zu fünf Jahre im Boden überdauern kann, sollten an diese Stelle für die nächsten Jahre keine Narzissen eingepflanzt werden.

Falls dieser Pilz wiederholt auftritt, kann eine resistente Sorte wie die Engelstränen-Narzisse oder die Dichternarzisse gepflanzt werden.

Blindtriebe kommen gehäuft in Gewächshäusern vor. Bei diesen sterben die Blütenknospen noch vor der Blüte ab. Die Zwiebeln müssen kühl und trocken gelagert werden.

Narzissenfäule

Bei der Narzissenfäule oder Narzissenfeuer faulen die Blätter und es bildet sich ein grauer Schimmelrasen. Bezeichnet wird diese Krankheit deshalb auch als Grauschimmel, die auch andere Pflanzen wie Oleander befällt. Bei den ersten Anzeichen muss die befallene Narzisse samt Zwiebel ausgegraben und vernichtet werden.

Weitere Schädlinge

Wenn die Blätter oder Blüten braune Streifen haben, dann weist das auf Narzissenmilben hin. Oft ist es ausreichend, die entsprechenden Blätter zu entfernen. Da es sich um einen Parasiten im Pflanzeninneren handelt, ist kein Überspringen auf andere Pflanzen zu befürchten.

Stängelälchen sind Fadenwürmer, die dafür sorgen, dass die Blätter verdreht und verformt sind. Meistens bilden sich hier kleine gelbe Schwellungen.

Die Pflanzen müssen entfernt und vernichtet werden. Da dieser Schädling auch andere Zwiebelgewächse angreift, sollten solche die nächsten drei Jahre dort nicht gepflanzt werden.

Bei spätblühenden Narzissensorten kann es vor allem durch Nacktschnecken zum Schneckenfraß kommen. Diesem kann durch das Ausstreuen von Schneckenkorn vorgebeugt werden.

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