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Monstera pflegen – Alles Wichtige auf einen Blick!

Kaum eine Pflanze begeistert Pflanzenliebhaber wie die Monstera, auch Fensterblatt genannt. Sie ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen, die bei richtiger Pflege zu stattlicher Größe heranwächst. Zum Monstera pflegen brauchen Sie keinen besonders grünen Daumen zu haben. In unserem Ratgeber erhalten Sie alles Wichtige auf einen Blick!

August 6, 2021
Nelly von garten-heimat
Monstera Pflanze im Zimmer
Monstera Pflanze im Zimmer
Quelle: https://pixabay.com/de/photos/monstera-monstera-deliciosa-bl%c3%a4tter-6136176/

Steckbrief der beliebten Zimmerpflanze Monstera

Die pflegeleichte Zimmerpflanze stammt, wie der Weihnachtskaktus, aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Sie gehört der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) an. Bei Jungpflanzen sind die typischen herzförmigen Blätter noch hellgrün und geschlossen. Erst mit zunehmendem Alter entwickelt die Pflanze die charakteristischen dunkelgrün glänzenden, geschlitzten Blätter, die bis zu 50 Zentimeter lang werden.

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Die krautige Pflanze wächst zu einer stattlichen Höhe von drei Metern heran. Als Kletterpflanze ist sie nicht standfest und windet sich an Bäumen und Felsspalten empor. Ältere Exemplare bilden lange Luftwurzeln aus, mit denen sich die Pflanze festhält und gleichzeitig nach Laubhumus sucht. Treffen die Wurzeln auf feuchten Humus, verwandeln sie sich in normale Wurzeln und versorgen die Pflanze mit Nährsoffen.

Nach etwa 10 Jahren wachsen im Frühjahr erste kolbenartige Blüten, die von einem weißen Hüllblatt umgeben sind. Der Name Monstera deliciosa bezieht sich auf die essbaren Früchte, die geschmacklich an Ananas erinnern. Sie werden in Südamerika als Ananasbanane verkauft. Bei Zimmerhaltung bildet die Pflanze jedoch kaum Blüten aus.

Es gibt etwa 50 verschiedene Monstera Arten, die sich in Aussehen und Wuchs voneinander unterscheiden. Bei Pflanzenliebhabern sind neben der Monstera deliciosa Sorten wie die Monstera variegata, Monstera obliqua oder Monstera adansonii sehr beliebt.

Pflegetipps: Das braucht eine gesunde Monstera Pflanze

Mit der immergrünen Schmuckpflanze bringen Sie ein Stück Regenwald in Ihr Zuhause. Die Pflanze zählt zu den pflegeleichten Artgenossen, die wenig Aufmerksamkeit verlangt. Beachten Sie einige Tipps zur Pflege, wird sich der immergrüne Exot bei Ihnen rundum wohlfühlen und ein stattliches Alter erreichen.

Standort

Wie viele tropische Pflanzen ist die Monstera nicht für den Ziergarten geeignet, da sie Kälte nicht verträgt. Was den Standort im Zimmer betrifft, ist die Kletterpflanze relativ anspruchslos. Sie bevorzugt einen hellen Standort, kommt aber auch im Halbschatten zurecht. Direktes Sonnenlicht mag sie jedoch nicht. Besonders die Mittagssonne macht ihr zu schaffen und führt zu Sonnenbrand an den grünen Blättern.

Beachten Sie bei der Wahl des Standortes, dass Monstera viel Platz benötigt.

Im Sommer freut sie sich, wie der Weihnachtskaktus auch, über ein halbschattiges Plätzchen im Freien. Ab Mitte Mai, wenn kein Frost mehr droht, können Sie den Topf auf die Terrasse oder den Balkon stellen. Fällt das Thermometer jedoch unter 15 Grad Celsius, muss die frostempfindliche Pflanze wieder rein. Am liebsten hat die Pflanze eine Raumtemperatur von 20-22 Grad Celsius.

Erde

Damit das Fensterblatt gedeiht und üppig wächst, ist ein nährstoffreiches, durchlässiges Substrat, wichtig. Am besten eignen sich Grünpflanzen- oder Zimmerpflanzenerde, die bereits den richtigen PH-Wert haben und Gießwasser optimal speichern.

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Gießen

Beim Gießen verhält es sich ähnlich wie beim Zickzackstrauch. Gießen Sie regelmäßig mit kalkfreiem Wasser und halten die Erde stets feucht. Vermeiden Sie aber Staunässe, da es sonst schnell zur Wurzelfäule kommt. Ist die oberste Erdschicht trocken, ist es wieder Zeit zum wässern.

Sorgen Sie zusätzlich für eine hohe Luftfeuchtigkeit, indem Sie die Blätter der Pflanze regelmäßig mit abgestandenem oder destilliertem Wasser besprühen. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn die Räume durch Heizungsluft trocken sind. Setzt sich Staub auf den Blättern ab, wischen Sie diesen mit einem feuchten Tuch ab.

Düngen

In den Monaten April bis Oktober braucht das Fensterblatt eine regelmäßige Düngung. Verwenden Sie dazu einen geeigneten Dünger, beispielsweise einen Grünpflanzen- oder Flüssigdünger. Gedüngt wird alle 14 Tage mit halber Dosierung.

Monstera Blatt
Quelle: https://pixabay.com/de/photos/monstera-monstera-deliciosa-bl%c3%a4tter-6136180/

Schneiden

Ein Pflegeschnitt, wie es Hortensien gemacht wird, ist bei diesem Schmuckblatt nicht notwendig. Wird sie jedoch enorm ausladend und nimmt zu viel Raum ein, können Sie die Pflanze mit einem Rückschnitt bändigen. Da die Monstera keine verholzende Pflanze ist, darf sie großzügig zurückgeschnitten werden, sie treibt aus schlafenden Augen wieder aus. Bester Zeitpunkt zum Schneiden ist nach dem Umtopfen.

Beachten Sie: Monstera ist auch für Haustiere giftig! Platzieren Sie die Pflanze so, dass Tiere sie nicht erreichen.

Der Pflanzensaft des Fensterblattes ist wie bei der Spuckpalme giftig und löst Hautreizungen aus. Tragen Sie daher unbedingt Handschuhe, wenn Sie Triebe abschneiden.

Vermehren

Haben Sie die Kletterpflanze geschnitten, können Sie die abgetrennten Triebe nutzen und daraus einen Steckling ziehen. Zum Vermehren eignen sich Kopfstecklinge, die aus mindestens zwei Blättern und Luftwurzeln bestehen, am besten. Lassen Sie nach dem Abschneiden den Steckling erstmals an der Luft austrocknen. So verhindern Sie, dass dieser anfängt zu faulen.

Das Vermehren mit Stecklingen eignet sich besonders, wenn Sie eine zu alte Pflanze verjüngen wollen.

Stellen Sie im nächsten Schritt den Steckling in ein Gefäß mit kalkfreiem Wasser. Nach etwa vier Wochen haben sich genug lange, starke Wurzeln gebildet. Nun kommt er in einen Topf mit humusreicher, durchlässiger Erde.

Umtopfen

Monstera wachsen rasant und brauchen dementsprechend neue Nährstoffe. Jüngere Pflanzen müssen Sie jedes Jahr umtopfen. Der beste Zeitpunkt für einen neuen Topf ist im Frühjahr, wenn die Wachstumsperiode startet. Wählen Sie gleich einen größeren Topf, damit das Fensterblatt genug Platz zum Wachsen hat. Seien Sie vorsichtig beim Umtopfen und beschädigen nicht die Luftwurzeln.

Ältere Exemplare topfen Sie nach zwei bis drei Jahren um. Hier reicht es vollkommen aus, wenn Sie im Frühjahr die oberen drei bis fünf Zentimeter durch frische Pflanzenerde ersetzen.

Krankheiten

Die robuste Zimmerpflanze wird nur selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Bei trockener Luft im Winter kann es zu einem Befall durch Spinnmilden kommen. An der Unterseite der Blätter sitzen kleine, mit bloßem Auge schwer erkennbare, Spinnentiere, die den Pflanzensaft der Blätter anzapfen. Weiße Gespinste und helle Pünktchen auf der Pflanze sind erste Anzeichen. die auf einen Befall hindeuten. Sie werden die Schädlinge wieder los, indem Sie die Pflanze in eine lichtdurchlässige Plastiktüte packen und sie darin einige Tage stehen lassen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Beutel sterben die Tiere schnell ab.

Ein weiterer Schädling ist die Schildlaus. Diese bekämpfen Sie am effektivsten mit den gängigen Hausmitteln gegen Blattläuse.

Häufig gestellte Fragen

Wieso hat meine Monstera Pflanze gelbe Blätter?

Handelt es sich nur um vereinzelte gelbe Blätter, ist das ein normaler Alterungsprozess. Finden Sie jedoch mehrere gelblich verfärbte Laubblätter, deutet dies auf einen Pflegefehler oder Schädlingsbefall hin. Mögliche Ursachen sind:

  • Zu wenig oder zu viel (kalkhaltige) Flüssigkeit
  • Zu viel oder falsch gedüngt
  • Nährstoffmangel, der aufgrund mangelnden Düngens oder zu alter Erde auftritt
  • Falscher Standort: Entweder zu kalt oder zu hell

Was tun gegen braune Flecken am Fensterblatt?

Zeigen sich an den geschlitzten Blättern braune Flecken, ist das ein Zeichen dafür, dass der Exot Stress ausgesetzt ist. Gestresst ist das Immergrün vor allem bei niedrigen Temperaturen unter 15 Grad Celsius oder wenn es einem Luftzug ausgesetzt ist. Hier hilft es, einen anderen Standort zu wählen.

Darf man Monstera Luftwurzeln schneiden?

Die Antwort: Nein! Die Luftwurzeln des Fensterblattes erfüllen eine wichtige Funktion: Sie halten die Kletterpflanze und versorgen sie gleichzeitig mit Wasser und Nährstoffen. Schneiden Sie Luftwurzeln ab, weil diese beispielsweise die Optik einschränken, schwächen Sie den grünen Mitbewohner. Alternativ können Sie die überstehenden Wurzeln in den Topfboden umleiten.

Sind die Wurzeln jedoch vertrocknet oder abgestorben, schneiden Sie diese direkt am Ansatz mit einem scharfen Messer ab. Tragen Sie zu Ihrem eigenen Schutz Handschuhe, da austretender Pflanzensaft Hautreizungen auslöst.

Braucht die Monstera eine Rankhilfe?

In der freien Natur rankt die Kletterpflanze an umliegenden Bäumen empor. Damit sie im Zimmer gedeiht und wächst, ist eine Kletterhilfe vorteilhaft. Im Handel sind bereits fertige Rankhilfen erhältlich, die Sie in die Mitte des Kübels stecken. Stangen, die eine raue Struktur haben, sind besonders gut geeignet, da die Luftwurzeln hier besser halten. Optimale Kletterhilfen sind Stäbe aus Moos oder Kokos. Alternativ tut es auch ein Bambusgitter oder ein langer Ast.

Monstera kaufen – Wo bekommt man die tropische Zimmerpflanze?

Die tropische Schönheit bekommen Sie mittlerweile in vielen Gärtnereien und Blumengeschäften. Je nach Art und Größe variiert der Preis. In einigen Shops können Sie Fensterblätter online bestellen, die gut verpackt bei Ihnen eintreffen.

Ist das Schmuckstück bei Ihnen zuhause angekommen, empfehlen wir sie zeitig umzutopfen. Der Handel verwendet oft kleine Töpfe, in denen die Wurzeln eingeengt sind und die Monstera sich auf Dauer nicht wohl fühlt.

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