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Grauschimmel bekämpfen und vorbeugen

Grauschimmal an Obst
Grauschimmal an Obst
Quelle: © garten-heimat.de
Juni 30, 2022
-
von
Kevin Schlosser
Grauschimmel zählt mit Mehltau zu den häufigsten Pflanzenkrankheiten. Es handelt sich dabei um eine Pilzkrankheit, die verschiedene Pflanzen angreift. Wie die Bekämpfung des lästigen Pflanzenfeindes aussieht und wie Sie Grauschimmel erkennen, erfahren Sie hier.

Beschreibung und Ursache des Grauschimmels

Im ersten Schritt ist es wichtig, Grauschimmel richtig zu erkennen. Anschließend können nach Ursachen geforscht und Maßnahmen zur Bekämpfung der Pilzkrankheit eingeleitet werden.

Befall erkennen

Den Befall von Pflanzen mit Grauschimmel erkennen Sie an den Blättern. Durch die Pilzkrankheit bekommen sie einen grauen, samtigen Belag. Daher ähnelt seine Optik zunächst Mehltau, welcher der häufigste Feind von Tomaten ist. Jedoch ist Grauschimmel wesentlich dicker und weniger weiß.

Zu den befallenen Pflanzenteilen zählen übrigens nicht nur die Blätter. Wenn Sie Grauschimmel nicht bekämpfen, breitet er sich auch auf die Stängel aus.

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Im nächsten Stadium sind nicht nur graue, samtige Stellen zu erkennen. Es zeigen sich abgestorbene Pflanzenteile, welche braun werden und faulig sind. Bei den befallenen Pflanzenteilen handelt es sich schließlich um die gesamte Pflanze.

Gefährdete Pflanzen

Zu den Pflanzen, die gefährdet sind, an Grauschimmel zu erkranken, zählen insbesondere geschwächte Pflanzen. Diese Schwächung kann durch verschiedene Faktoren erfolgen. Zum Beispiel begünstigt eine übermäßige Stickstoffdüngung die Entstehung der Pilzkrankheit.

Gut zu wissen: Schwache Pflanzen haben eine geringe Widerstandskraft und können Krankheiten wie Grauschimmel daher nicht abwehren.

Gefährdet sind zudem Pflanzen, die dicht aneinander stehen.

Auch ein lichtarmer Standort kann dazu führen, dass sich Grauschimmel bildet. Zu den Zimmerpflanzen, die am häufigsten befallen werden, zählen Azaleen, Begonien und Rhododendren. Aber auch Tomaten und Trauben sind gefährdet. Grauschimmel ist ebenso die häufigste Krankheit von Hortensien.

Faktoren, die Grauschimmel begünstigen

Die ideale Temperatur von Grauschimmel sind 22-25 °C. Die Pilzkrankheit verträgt jedoch auch wärmere Temperaturen. In Kombination mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, die zum Beispiel aus feuchter Witterung resultiert, wird das Wachstum des Pilzes noch weiter angeregt. Überall, wo die Bedingungen geeignet sind, kann Grauschimmel auftreten: Sei das im Freien, im Gewächshaus oder an Zimmerpflanzen.

Grauschimmel bekämpfen

Die Bekämpfung von Grauschimmel muss schnell erfolgen. Wenn Sie nicht zügig handeln, kann die gesamte Pflanze daran eingehen. Entfernen Sie zunächst alle befallenen Pflanzenteile. Zwar ist dies im ersten Moment keine schöne Vorstellung, doch wenn Sie hier zu sparsam vorgehen, kann das den Tod der Pflanze bedeuten.

Achten Sie darauf, eine scharfe Gartenschere zu verwenden. Es muss ein sauberer und glatter Schnitt erfolgen, damit die Pflanze nicht weiter geschädigt wird.

Anschließend kommt je nach Stärke des Befalls ein Fungizid zum Einsatz. Hier müssen Sie nicht auf die Chemiebombe zurückgreifen, sondern können sich auch natürliche Produkte zunutze machen. Chemische Fungizide sind nicht immer die beste Wahl für Nutzpflanzen, bei Zierpflanzen jedoch unbedenklich.

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Pilzkrankheit richtig vorbeugen

Damit Ihre Pflanzen nicht von Grauschimmel befallen werden, empfiehlt sich ein sonniger Standort. Zudem gilt es, Zimmerpflanzen nicht zu dicht aneinander aufzustellen. Auch die Gabe von Stickstoff als Dünger sollte nur in Maßen erfolgen. Da Grauschimmel nur geschwächte Pflanzen befällt, gilt es, die Pflanzen präventiv zu stärken. Auch die Mischkultur mit Knoblauch hat sich bewährt.

Pflanzen, die komplett von Grauschimmel befallen sind und nur noch etwas für den Müll sind, sollten Sie niemals auf dem Kompost entsorgen. Besser ist es, sie in die Biotonne zu geben. Ansonsten können sich die Erreger weiter ausbreiten und Grauschimmel macht sich an einer anderen Stelle des Gartens wieder bemerkbar.

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