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Bogenhanf Pflege – die 5 besten Tipps

Der Bogenhanf ist aufgrund seiner eleganten Erscheinung und luftreinigenden Wirkung eine beliebte Zimmerpflanze für das Büro oder Wohnzimmer. Aber nicht nur deswegen findet er zahlreiche Anhänger: Die Bogenhanf-Pflege erfordert keinen grünen Daumen. Wir zeigen Ihnen die 5 besten Tipps, wie sich die immergrüne Sukkulente bei Ihnen wohlfühlt.

November 16, 2021
Nelly von garten-heimat
Sansevieria im Topf
Sansevieria im Topf
https://pixabay.com/de/photos/pflanze-botanik-wachstum-6571462/

1. Tipp: Sonnigen Standort wählen

Der Bogenhanf (Sansevieria), der auch unter den Namen Afrikanischer Sisal oder Schwiegermutterzunge bekannt ist, ist eine Wüstenpflanze aus Westafrika. Perfekt an die ursprüngliche Umgebung angepasst, will die Pflanze ähnliche Bedingungen in Zimmerhaltung.

Am liebsten hat die Zimmerpflanze deshalb einen warmen und sonnigen Standort. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 21 und 24 Grad Celsius.

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Im Sommer können Sie den Bogenhanf auf die Terrasse oder den Balkon stellen. Wählen Sie hier einen halbschattigen Standort, da die Blätter zu Verbrennungen neigen. Gewöhnen Sie die Sansevieria langsam an die neue Umgebung und vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen. Sinken die Temperaturen unter 15 Grad Celsius, muss das Gewächs wieder ins Haus, da sonst wie bei der Calathea Kälteschäden drohen.

Unser Tipp: Bogenhanf zählt zu den luftreinigenden Pflanzen und verbessert das Raumklima. Sie filtern Schadstoffe heraus und geben Sauerstoff ab. Daher ist es empfehlenswert, die Zimmerpflanze im Schlaf- oder Wohnzimmer aufzustellen.

2. Tipp: Sparsam gießen

Als Steppen- und Wüstenpflanze kommt der Bogenhanf lange Zeit ohne Wasser aus. Er ist nicht nachtragend, wenn Sie ihn vergessen zu gießen. Als sukkulente Pflanze speichert der Afrikanische Sisal in den fleischigen Blättern ausreichend Flüssigkeit, sodass er längere Zeit ohne gießen auskommt.

Anhaltende Nässe verträgt das Gewächs dagegen nicht: Stehen die Füße des Bogenhanfs im Wasser, beginnen die Wurzeln zu faulen. Deshalb gilt: Weniger ist mehr! Gießen Sie Ihre Sansevieria erst, wenn das Substrat abgetrocknet ist und schütten Sie überschüssiges Wasser weg. Im Winter benötigt die Pflanze noch weniger Flüssigkeit. Hier reicht es, sie nur einmal im Monat zu wässern.

Tipp: Sansevierien vertragen zwar Leitungswasser, doch weiches Wasser, etwa aus der Regentonne, bekommt ihnen besser.

3. Tipp: Mäßig düngen

Beim Düngen gilt das Gleiche wie beim Gießen: Seien Sie sparsam! Während andere Pflanzen in Zimmerhaltung, etwa die Monstera, zusätzliche Nährstoffe für einen gesunden Wuchs benötigen, gibt sich der Bogenhanf mit weniger zufrieden.

Düngen Sie ihn in der Wachstumsphase von März bis Oktober einmal im Monat mit einem Kakteendünger. In den Wintermonaten stellen Sie das Düngen komplett ein.

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Gut zu wissen: Gelbe, schlaffe Blätter deuten auf eine Überdüngung hin. Um die Pflanze zu retten, müssen Sie sie vom alten Substrat befreien und sie in einen Topf mit frischer Erde setzen.

4. Tipp: Richtig umtopfen

Der Afrikanische Sisal ist eine genügsame Pflanze, der sich wie Bougainvilleen in einem engen Topf wohlfühlt. Zeit für einen größeren Topf wird es erst, wenn die Wurzeln sich aus dem Gefäß drücken. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist im Frühjahr, bevor der Bogenhanf in die Wachstumsperiode startet.

So topfen Sie Ihren Bogenhanf richtig um:

  • Wählen Sie ein schweres Gefäß eine Nummer größer, in dem der Bogenhanf stabil steht
  • Heben Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und begutachten die Wurzeln
  • Faulende Wurzeln schneiden Sie mit einem scharfen Messer ab
  • Füllen Sie frisches Substrat in das neue Gefäß und topfen den Bogenhanf auf derselben Höhe ein, wie er zuvor stand
  • Zum Schluss gießen Sie die Pflanze leicht an und stellen Sie für einige Tage an einen halbschattigen Standort, bis sie sich vom Stress erholt hat

Unser Tipp: Haben Sie ein älteres Exemplar, können Sie das Umtopfen nutzen, um die Pflanze zu vermehren. Die Bogenhanf Vermehrung durch Teilung ist die einfachste Methode, die Blattschönheit zu vervielfältigen.

5. Tipp: Mit geeignetem Substrat versorgen

Die richtige Erde ist entscheidend, damit das immergrüne Gewächs wächst und gedeiht. Bogenhanf benötigt ein durchgängiges, nährstoffarmes Substrat. Handelsübliche Blumenerde eignet sich hierfür nicht, da der Humusanteil zu hoch ist. Verwenden Sie stattdessen wie beim Weihnachtskaktus eine hochwertige Sukkulenten- oder Kakteenerde.

Bevor Sie neues Substrat in den Topf füllen, geben Sie eine Schicht Blähton auf den Topfboden. Diese Drainageschicht sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser abfließt und die Wurzeln nicht im Wasser stehen.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich meine Sansevieria schneiden?

Das Zurückschneiden des Bogenhanfes ist nicht notwendig. Schneiden Sie die Blätter ab, treiben diese nicht erneut aus und ergeben ein unschönes Gesamtbild.

Mein Bogenhanf hat braune Flecken – was tun?

Braune Flecken auf den Blättern deuten darauf hin, dass der Bogenhanf zu wenig gegossen wird. Schneiden Sie das betroffene Blatt am Rhizom ab und erhöhen Sie die Wassermenge. Machen Sie beim Gießen den Fingertest: Stecken Sie den Finger ins Substrat, ist die Erde etwa zwei Zentimeter tief trocken, ist es Zeit zum Wässern.

Ist der Bogenhanf giftig?

Sansevierien gelten als leicht giftige Pflanzen, da sie giftige Saponine enthalten. Bei Erwachsenen richten sie kaum Schäden an. Bei Kindern und Tieren wie Katzen oder Hunden treten dagegen deutliche Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Krämpfe auf. Für Nager wie Mäuse oder Meerschweinen kann der Verzehr der Pflanzenteile tödlich enden. Platzieren Sie Ihren Bogenhanf deshalb so, dass weder Tiere noch Kinder diesen erreichen.

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